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Edin Mustafic
EM © 2014 - Anatomie eines emotionalen Überfalls
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Anatomie eines emotionalen Überfalls
Die Auseinandersetzung zwischen biologisch orientierten Wissenschaftern, die die Aggressivität als angeboren ansehen und denen die die Rolle des Lernens und der Erfahrung bei der Entwicklung aggressiver Tendenzen betonen, ist nicht abgeschlossen. Die Diskussion dreht sich um die Frage nach exogener oder endogener Verursachung von Aggressivität.

Forscher wie Freud, Storr und Lorenz schreiben den Menschen einen angeborenen Trieb zu, der sie zwingt, andere Menschen anzugreifen und sie zu vernichten. Sie glauben, dass sich dieser Trieb entladen muss entweder in direkter Aggression, durch Betrachten von Gewalttätigkeiten (Filme, Fotografien, das Zerstören von unbelebten Gegenständen oder dem Streben nach Machtpositionen). Falls die Aggression nicht in dieser Weise ausgelebt wird kann es zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen und sogar zu Selbstmord kommen. Kritiker dieser Theorien lehnen die Idee eines organismisch determinierten Aggressionstriebes ab. Menschen können lange friedlich leben, wenn die Umweltbedingungen nicht aggressives Verhalten herausfordern, wobei es hier keine einheitlichen Auslösemechanismen gibt.

> Quellen

Quellen:
Bushman, Brad J./Baumeister, R. F./Phillips, C. M. (2001): Do people aggress to improve their Mood? Catharsis beliefs, affect regulation opportunity, and aggressive responding. In: Journal of Personality and Social Psychology 81, S. 17-32. Goleman, Daniel: Emotionale Inteligenz. München 1995. Carl Hanser Verlag, S 67-105.

Vollständiger Text zur Serie hier!

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